Einsatz Nr. 54 / F3 - Werkstattbrand
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Aktualisiert: vor 5 Stunden
Gegen 7:30 Uhr wurden alle drei Ortsfeuerwehren zu einem gemeldeten Werkstattbrand am Ochtumsperrwerk alarmiert. Bei Arbeiten war es dort zu einem Brand in der Werkstatt gekommen, zudem galten mehrere Mitarbeiter des Betreibers als vermisst.
Drei Trupps gingen unter schwerem Atemschutz in den betroffenen Bereich vor. Dabei galt es, die vermissten Personen zu finden, aus dem Gefahrenbereich zu retten und gleichzeitig die Brandbekämpfung einzuleiten. Alle vermissten Personen konnten gefunden und gerettet sowie das Feuer erfolgreich gelöscht werden.
Doch während diese Lage noch abgearbeitet wurde, wartete bereits die nächste Herausforderung: In der trockengelegten Schleusenkammer war es zu einem Arbeitsunfall gekommen. Aufgrund der besonderen örtlichen Gegebenheiten war eine aufwendige technische Rettung erforderlich. Mithilfe einer Schleifkorbtrage und eines Rollgliss-Systems gelang es den Einsatzkräften, die verletzte Person sicher aus der Schleusenkammer zu retten.
Dann folgte die nächste Meldung: In unmittelbarer Nähe war ein Radfahrer mit einem Pkw kollidiert und unter dem Fahrzeug eingeklemmt worden. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und befreiten die eingeklemmte Person mithilfe technischen Geräts. Anschließend konnte sie an den Rettungsdienst übergeben werden.
Was hinter den drei Szenarien steckte? Eine im Vorfeld geheim ausgearbeitete Gemeindeübung.
Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur die Brandbekämpfung und Menschenrettung unter Atemschutz, sondern auch die technische Rettung unter besonderen Bedingungen sowie die Zusammenarbeit und Koordination der drei Ortsfeuerwehren bei mehreren unterschiedlichen Einsatzlagen.
Ein Dank geht an alle, die diese umfangreiche Großübung vorbereitet, begleitet und ermöglicht haben – und natürlich an alle eingesetzten Kräfte.
